Kaum eine Blume trägt ihren Namen so sichtbar wie das Löwenmäulchen: Drückt man seine Blüte vorsichtig an den Seiten zusammen, öffnet sie sich wie ein kleines Maul. Doch auch darüber hinaus hat die außergewöhnliche Schnittblume einiges zu bieten. Erfahre, woher Löwenmäulchen stammen, wann sie Saison haben, welche Bedeutung ihnen zugeschrieben wird und wie sie in der Vase lange frisch bleiben.
Löwenmäulchen stammen ursprünglich aus Südwesteuropa. Die bei uns bekannten Garten- und Schnittsorten gehen überwiegend auf das Große Löwenmaul (Antirrhinum majus) zurück, das vor allem in Teilen Spaniens und Frankreichs heimisch ist. Dort wächst die Wildform an sonnigen, steinigen Standorten.
Heute werden Löwenmäulchen in zahlreichen Farben und Wuchshöhen kultiviert: Kompakte Sorten sind vor allem als Beet- und Balkonpflanzen beliebt, während hochwachsende Varianten mit ihren langen Blütenständen häufig als Schnittblumen verwendet werden.
Seinen Namen verdankt das Löwenmäulchen seiner außergewöhnlichen Blütenform. Die beiden Blütenlippen liegen eng aufeinander und erinnern an ein kleines Maul. Drückt man die Blüte vorsichtig an den Seiten zusammen, öffnet sie sich kurz und schließt sich anschließend wieder.
Auch der botanische Name Antirrhinum nimmt auf das besondere Aussehen Bezug und bedeutet sinngemäß „einer Nase oder Schnauze ähnlich“. Im Englischen wird das Löwenmäulchen als „Snapdragon“ bezeichnet, da seine Blüte an das auf- und zuschnappende Maul eines kleinen Drachen erinnert.
Löwenmäulchen gehören zu den typischen Sommerblumen. Im Garten beginnt ihre Blütezeit meist im späten Frühjahr oder Frühsommer und reicht – abhängig von Sorte, Standort und Witterung – bis in den Herbst. Besonders üppig blühen sie während der warmen Sommermonate.
Als Schnittblumen sind Löwenmäulchen vor allem von Mai bis Oktober erhältlich. Die genaue Verfügbarkeit kann je nach Anbau und Saison variieren. Ihre Hauptsaison liegt jedoch im Sommer, weshalb sie besonders häufig in sommerlichen und frühherbstlichen Blumensträußen zu finden sind.
Löwenmäulchen werden in der Blumensprache vor allem mit Stärke, Anmut und Selbstbewusstsein verbunden. Ihre aufrechten Blütenstände wirken kraftvoll, während die außergewöhnliche Form der einzelnen Blüten gleichzeitig eine verspielte Leichtigkeit ausstrahlt.
In der traditionellen Blumensprache standen Löwenmäulchen außerdem für Diskretion und das Bewahren von Geheimnissen. Die fest aufeinanderliegenden Blütenlippen erinnern schließlich an ein verschlossenes Maul. Ein Strauß mit Löwenmäulchen kann daher Bewunderung für die innere Stärke eines Menschen ausdrücken, aber auch für Vertrauen und eine besondere Verbundenheit stehen. Wie bei vielen Blumen ist die Symbolik jedoch nicht eindeutig festgelegt und kann je nach Tradition variieren.
Löwenmäulchen begeistern mit einer großen Farbvielfalt. Ihre Blüten können unter anderem weiß, gelb, orange, rosafarben, rot, apricotfarben oder violett sein. Neben einfarbigen Sorten gibt es auch mehrfarbige Löwenmäulchen, deren Blüten verschiedene Farbtöne miteinander verbinden.
Die Farbe beeinflusst vor allem die Wirkung der Blume: Weiße und zartrosa Löwenmäulchen erscheinen leicht und elegant, während gelbe, orangefarbene und rote Blüten lebendige Akzente setzen. Violette und dunkelrote Sorten wirken besonders ausdrucksstark. Eine eindeutig festgelegte Bedeutung haben die einzelnen Farben jedoch nicht. Sie orientiert sich vielmehr an der allgemeinen Farbwirkung und der persönlichen Botschaft, die mit den Blumen verbunden wird.
Mit der richtigen Pflege kannst du die Haltbarkeit von Löwenmäulchen verlängern und dafür sorgen, dass sich möglichst viele ihrer Blüten öffnen. Diese Tipps helfen dabei:
Bei guter Pflege können Löwenmäulchen etwa 7 bis 10 Tage in der Vase frisch bleiben. Wie lange sie tatsächlich halten, hängt unter anderem davon ab, wie frisch die Blumen beim Kauf sind, wie warm sie stehen und wie regelmäßig das Wasser gewechselt wird.
Typisch für Löwenmäulchen ist, dass nicht alle Einzelblüten gleichzeitig geöffnet sind. Während die unteren Blüten bereits voll erblüht sein können, befinden sich weiter oben am Stiel oft noch geschlossene Knospen. So verändert sich das Aussehen der Blume während ihrer Zeit in der Vase immer wieder.
Gebogene Spitzen sind bei Löwenmäulchen nichts Ungewöhnliches und müssen kein Zeichen für mangelnde Frische sein. Werden die Stiele während des Transports oder der Lagerung längere Zeit waagerecht gelagert, reagieren sie auf die Schwerkraft und richten ihre Blütenspitzen wieder nach oben aus. Dadurch kann eine charakteristische Krümmung entstehen.
Nach dem Einstellen in die Vase bleibt diese Biegung teilweise sichtbar. Sie beeinträchtigt die Haltbarkeit der Blumen in der Regel jedoch nicht und gehört zu den natürlichen Eigenschaften des Löwenmäulchens.
Mit der richtigen Pflege kannst du die Haltbarkeit von Freesien deutlich verlängern. Diese Tipps helfen dabei:
Bei guter Pflege können Freesien in der Vase etwa 7 bis 10 Tage frisch bleiben. Wie lange sie tatsächlich halten, hängt unter anderem davon ab, wie frisch sie beim Kauf sind, wie regelmäßig das Wasser gewechselt wird und wo die Vase steht.
Praktisch ist, dass sich die einzelnen Blüten einer Freesie nach und nach öffnen. Dadurch verändert sich der Strauß über mehrere Tage und zeigt immer wieder neue Blüten.
Dass sich einzelne Knospen nicht sofort öffnen, ist zunächst ganz normal. Freesien blühen nach und nach auf und benötigen dafür ausreichend Wasser und einen passenden Standort.
Bleiben die Knospen jedoch dauerhaft geschlossen, können verschiedene Ursachen dahinterstecken:
Hängende Freesien müssen nicht sofort bedeuten, dass die Blumen verwelkt sind. Häufig können sie sich mit etwas Pflege wieder erholen:
Bleiben die Freesien trotz dieser Maßnahmen hängen, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass sie bereits einen Teil ihrer natürlichen Haltbarkeit erreicht haben.
Dass bei Löwenmäulchen nicht alle Blüten gleichzeitig geöffnet sind, ist ganz normal. Die einzelnen Blüten öffnen sich nach und nach von unten nach oben, während sich an der Spitze des Stiels häufig noch geschlossene Knospen befinden.
Damit sich möglichst viele Knospen entwickeln können, sollten Löwenmäulchen ausreichend mit Wasser versorgt werden und an einem eher kühlen Standort stehen. Sehr kleine oder noch unreife Knospen öffnen sich jedoch nicht immer vollständig. Verblühte Einzelblüten im unteren Bereich kannst du vorsichtig entfernen, damit die noch frischen Blüten besser zur Geltung kommen.
Löwenmäulchen (Antirrhinum majus) gelten als ungiftig für Katzen und Hunde. Auch für Pferde werden sie von der ASPCA als nicht giftig eingestuft. Damit gehören sie zu den Blumen, die sich grundsätzlich auch für Haushalte mit Haustieren eignen.
Trotzdem sollten Tiere nicht größere Mengen der Pflanze fressen. Auch ungiftiges Pflanzenmaterial kann bei empfindlichen Tieren zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen. Schnittblumen sind außerdem nicht automatisch zum Verzehr geeignet, da sie während Anbau und Transport behandelt worden sein können.