Balsam für die Seele und für’s Auge: Luftreinigende Pflanzen

Zimmerpflanzen sind angesagter denn je. Längst haben sie ihr verstaubtes Image abgelegt und erleben gerade ein großes Comeback in unseren Wohnzimmern, Schlafzimmern und sogar in der Küche. Der Pflanzentrend nennt sich Urban Jungle: Holen wir uns doch ein Stück Natur in die Wohnräume und dies auch gerne mit exotischen Zimmerpflanzen wie der Ananas-Pflanze, der Monstera und sogar Wasserpflanzen. Aber Pflanzen sehen nicht nur gut aus und sind ein wesentliches Dekorationselement: Sie können so viel mehr! Sie reinigen die Luft, funktionieren als Schallschutz, lassen uns besser schlafen und wecken sogar unsere kreativen Geister.

Zimmerpflanzen für einen besseren Schlaf

Viele Pflanzen besitzen die Eigenschaft schädliche Schadstoffe aus der Luft zu filtern und gegen saubere Luft auszutauschen. Somit ist das hartnäckige Gerücht, dass uns Pflanzen im Schlafzimmer die Luft wegnehmen, widerlegt. Der Luftaustausch sorgt für einen besseren Schlaf und erholsame Nächte. Der Bogenhanf etwa macht sich gut auf jeder Fensterbank und reguliert die Luftfeuchtigkeit in deinem Schlafraum. Aloe Vera ist nicht nur eine Wohltat für die Haut, sondern setzt zudem Sauerstoff frei. Auch die beliebte Goldfruchtpalme fördert ein angenehmes Raumklima. Die genannten Zimmerpflanzen sind sehr unkomplizierte und pflegeleichte Mitbewohner, die sich alle sieben bis zehn Tage über etwas handwarmes Wasser freuen.

Büropflanzen für sorgen für Kreativität

Zimmerpflanzen machen das Büro attraktiver und sorgen nachweisbar für eine kreative Atmosphäre. Wer im Großraumbüro sitzt, kennt folgendes Szenario: Der Scanner brummt, der Kopierer rattert und minütlich klingelt ein Telefon. Hier haben Grünpflanzen mit großen Blättern einen ganz besonderen Effekt, den es auszuprobieren gilt: Sie schlucken den Schall und sorgen für einen ruhigeren Geräuschpegel. Dank ihrer grünen Farbe sorgen sie zudem für ein harmonisches Bild. Denn wer täglich auf den Bildschirm blickt, braucht einen farblichen Kontrast. Studien zufolge steigern Büropflanzen die Produktivität um bis zu 15 Prozent. Natürlich gilt die Steigerung der Produktivität durch Zimmerpflanzen auch für das wesentlich ruhigere Home-Office. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz ist das A und O, dabei dürfen die passenden Pflanzen nicht fehlen.

Unsere Top 5 Büropflanzen:

  • Bogenhanf
  • Glückskastanie
  • Zamie
  • Hoya Wachsbaum
  • Drachenbaum

Wasser, Erde, Luft – Diese Zimmerpflanzen sind ein Highlight in deinem Urban Jungle

Luftreinigende Zimmerpflanzen bewähren sich nicht nur in den Schlafräumen und Büros, sondern auch in unserem Wohnzimmer. Kakteen und Sukkulenten erleben gerade ihr Revival und kommen gut mit Heizungsluft zurecht. Eine große Monstera sieht im Wohnraum nicht nur gut aus, sondern reguliert laute Fernsehgeräusche und filtert verbrauchte Luft. Fun Fact: Experten behaupten, wer freundlich mit seinen Pflanzen spricht, berichtet von schnellerem Wachstum, mehr Blättern und weniger Schädlingen. Einen Versuch ist es wert, oder?
Ein wahrer Eyecatcher auf jeder Fensterbank sind Wasserpflanzen, die komplett ohne Erde auskommen. Wer eine Flamingoblume besitzt kann ihre Wurzeln spülen und sie mit viel frischem Wasser in einer Glasvase arrangieren. Durch die neu gewonnene Freiheit können sich ihre Wurzeln nun wunderbar entfalten. Wichtig hierbei ist die Vase regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Bakterien verbreiten können. Wer Lust hat sein Badezimmer neu zu dekorieren kann auf Luftpflanzen wie die Tillandsia zurückgreifen. Diese außergewöhnliche Pflanze besitzt keine Wurzeln und nimmt Nährstoffe einfach über die Luft auf. Durch die Luftfeuchtigkeit ist sie im Badezimmer also bestens aufgehoben. Unser Tipp: Die Tillandsia mag es hell. Sie fühlt sich an einem Platz in Fensternähe am wohlsten.

Dies-das-Ananas

Die Ananaspflanze, auch Corona genannt, ist die Trendpflanze in deinem Urban Jungle. Sie bringt mittelamerikanisches Flair in jede Wohnung und ist relativ pflegeleicht. Es gilt im Allgemeinen nur zu beachten, dass die kleine Zierananas keine Staunässe mag. Wer sie hin und wieder mit Wasser besprüht, hat lange Freude an seiner exotischen Pflanze. Good to know: Die kleine Ananasfrucht ist übrigens nicht zum Verzehr geeignet. Noch ein Tipp: Wenn die Zierananas nicht so richtig gedeihen will, kann das an einem falschen Standort liegen, denn die Pflanze liebt Sonnenlicht. Im Winter steht sie bevorzugt geschützt.

Was haben Zimmerpflanzen mit der NASA zu tun?

Nachdem die NASA feststellte, dass sich erheblich viele Schadstoffe in den Innenräumen ihrer Raumstation bildeten, entwickelte sie nicht nur verbesserte Belüftungssysteme, sondern untersuchte zudem Pflanzen, die für eine bessere Raumluft sorgen. In den 80er Jahren führte die NASA also eine repräsentative Studie durch, um Pflanzen zu bestimmen, die Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln können. Empfohlene Zimmerpflanzen sind: Die luftreinigende Zwerg-Dattelpalme, die anti-allergische Grünlilie, der Kolbenfaden, die Bergpalme, die Flamingoblume und Efeu. Nicht nur in Raumstationen bilden sich Schadstoffe, sondern auch in unseren vier Wänden. Baustoffe, Wandfarbe und toxische Chemikalien befinden sich unbemerkt unter dem Dach und in den meisten Räumen, die wir mit luftreinigenden Pflanzen tatsächlich vermindern können, da die Giftstoffe in unsere Luft abgegeben werden.

Grün heilt

Hättet Ihr’s gewusst? In der Evolution suggerieren Pflanzen das Ende eines langen kalten Winters. Aus dem Grund schüttet unser Gehirn Dopamin bei ihrem Anblick aus. Wer sich also etwas Gutes tun möchte, setzte auf Zimmerpflanzen getreu dem Motto: Mehr ist mehr.

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